Das Lebkuchenhaus

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Geschichte aus der Sammlung der Gebrüder Grimm über zwei Geschwister, die sich im dichten Wald verirren und ein Lebkuchenhaus entdecken. Sie ahnen jedoch nicht, dass in diesem Haus Gefahr in Form einer bösen Hexe lauert. 
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Es war einmal ein kleines Haus am Rande eines tiefen, dunklen Waldes. In diesem Haus lebte eine sehr arme Familie. Der Vater war Holzfäller und die Mutter Schneiderin. Sie hatten zwei Kinder, die Hänsel und Gretel hießen. Der Vater war nicht sehr oft zu Hause, da er im Wald des Königs Bäume fällen musste, damit der König Brücken bauen konnte. Und diese Arbeit dauerte meist sehr lange. Oft musste er auf dem Waldboden schlafen, aber der Wald war nachts sehr dunkel und einsam. Doch zum Glück war er ein starker und mutiger Holzfäller. Als Bezahlung für seine harte Arbeit ließen ihn die Herrscher des Landes so viel Holz aus dem Wald nehmen, wie er brauchte, damit seine Familie im Winter nicht frieren musste und außerdem noch genug Holz hatte, um kochen zu können.

Jeden Abend machte er im Wald ein großes Feuer, um die wilden Tiere abzuschrecken. Aber selbst das warme Licht und das Geräusch des knisternden Holzes konnten ihm oft nicht dabei helfen einzuschlafen, wenn er ein Rudel hungriger, heulender Wölfe hörte.

Während der Vater weg war, stellte die Mutter Kleidung für reiche Leute her. Sie war eine ausgezeichnete Schneiderin, aber sie konnte sich keine Nähmaschine leisten. Und so musste sie von Hand nähen. Ihre Finger waren voller Nadelstiche, da sie oft die ganze Nacht im Licht einer einzigen Lampe nähte. Das Licht war so schwach, dass sie manchmal nicht richtig sehen konnte, weswegen die Nadel abrutschte, und ihren Finger stach. Und tagsüber, während der Vater im Wald war, kümmerte sie sich um ihre Familie. Die reichen Leute zahlten ihr auch sehr wenig Geld für die schönen Kleider, die sie machte, aber oft gaben sie ihr zumindest die Reste von ihren Festtafeln und so hatte die Familie genug Essen.

Weil ihre Eltern so hart…

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